Warum soll ich Italienisch lernen?
Ich komm doch überall mit Englisch hin.
Mein Handy übersetzt mir jedes Wort,
egal wo ich bin, sofort vor Ort.
Die Welt wird kleiner, alles geht schnell,
ein Klick und ich seh alles sofort und hell.
Warum also noch Vokabeln pauken,
wenn ich das alles doch gar nicht mehr brauch?
Weil Italienisch klingt wie Sonne auf der Haut,
wie ein Lied, das mich mitnimmt und dem ich vertrau.
Es tanzt durch den Raum, es lebt und es lacht,
und plötzlich merk ich, was diese Sprache mit mir macht.
Ich brauche es nicht, doch ich will es verstehen,
jedes Wort fühlen, nicht nur übersetzt kriegen.
Denn manches Lernen macht keinen Sinn
und ist genau deshalb ein Gewinn.
Wenn jemand „Ciao“ sagt, klingt das weich,
und „Amore“ trifft mich irgendwie gleich.
Ich hör die Stimmen, ich spür den Klang,
und bleib mitten im Satz steh`n ganz lang.
Ich will nicht nur wissen, was jemand sagt,
ich will hören, wie sein Herz dabei schlägt.
Zwischen den Worten liegt so viel mehr,
das keine Maschine wirklich erklärt.
Italienisch klingt wie Sonne auf der Haut,
wie ein Lied, das mich mitnimmt und dem ich vertrau.
Es tanzt durch den Raum, es lebt und es lacht,
und plötzlich merk ich, was diese Sprache mit mir macht.
Ich brauche es nicht, doch ich will es verstehen,
jedes Wort fühlen, nicht nur übersetzt kriegen.
Denn manches Lernen macht keinen Sinn
und ist genau deshalb ein Gewinn.
L’italiano è come sole sulla pelle,
una voce che mi porta tra le stelle.
Danza nell’ aria, vive e ride.
e all’improvviso capisco cos’è.
È la lingua più bella che esiste per me,
come poesia che respira in sé.
Non lo impari perché devi,
ma perché ti chiama e lo ami.
